Die Andr¹ kamen aus dem einige Kilometer nördlich von Oppeln liegenden schlesischen Massow nach Zelow. Seit wann sie in Massow gewirtschaftet hatten, wissen wir nicht und auch nicht, woher sie dorthin kamen. Vielleicht waren sie Nachkommen von Vaclav Andr¹ und seiner Frau Katerina, Exulanten aus Böhmen, im slowakischen Myjava wohnend, welche im Jahr 1762 ins Gefängnis Nitra (Neutra) gesperrt worden waren. Aber sie könnten auch Nachkommen von Martin Andr¹ und seiner Ehefrau Veruna, ebenfalls Exulanten aus Böhmen, gewesen sein, die im Jahr 1742 aus Stenkov, einem Dorf bei Trebechovice pod Orebem (Hohenbruck), gemeinsam mit Sohn Jakub emigriert waren und zuletzt am 2.1.1746 erwähnt wurden, als Martin in Münsterberg das Gesuch nach Bestätigung des Predigers Blanitzky unterschrieb. Es könnte sich aber auch um Exulanten handeln, die mit den vorher genannten überhaupt nichts gemein hatten.
Verwandtschaftlich verbunden waren die Andr¹ aus Massow mit der Familie Gasiorowsky (ihre Kinder wuchsen gemeinsam auf), welche auch nach Zelow ging. Ihre Kinder tauften die Massower Evangelischen in der evangelischen Kirche des nahen Oppeln. Leider ist keine Oppelner Matrik aus dem 18. Jahrhundert erhalten, dieser Teil der Exulantengeschichte bleibt insgesamt für uns unbekannt. Ihre Verstorbenen bestatteten sie offenkundig auf dem Friedhof im Walde unweit des nahen Dorfes Swiekle. Der Friedhof ist heute vollständig zerstört und die Grabsteine sind unleserich.
Der erste der Massower Andr¹ ist Vaclav, geboren etwa 1751. Nach Zelow übersiedelte er mit seiner Familie spätestens 1807 gleich allen übrigen Andr¹ aus Massow. Wir können nur annehmen, dass alle drei - Vaclav (*ca.1751), Ondrej (*ca.1764) und Jiri - verwandt waren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Jiri ein Sohn von Vaclav war - der fünf Söhne hinterließ; vier kennen wir und einer, der als fünfter in Betracht kommt, ist eben Jiri. Ondrej könnte Bruder, Kusin, gegebenenfalls auch Sohn von Vaclav sein. Die Andr¹ gehörten offenbar zu den wohlhabendsten Familien in Zelow. Vaclav besaß zusammen mit seinem Sohn Ignac in Zelow das Grundstück Nr. 45, sein weiterer Sohn war Miteigentümer des Grundstücks Nr. 41, dem jüngsten Sohn Wilhelm (*ca. 1790) gehörte das Grundstück Nr. 83 und einem Sohn von Ondrej die Nr. 9. Von ihrer Stellung zeugt beispielsweise auch die Freundschaft mit dem Organisater des Kaufs von Zelow Alexander Petrozelin (häufig war er Pate bei Kindern von Andr¹) oder enge Bindungen mit der Familie Gasiorowsky. Vaclav Andr¹ war bis zum Jahr 1818 Landwirt. Am 1.3.1824 stirbt mit 77 Jahren seine Ehefrau Alzbeta, welche 51 Jahre mit ihm gelebt hatte. Vaclav überlebte sie nur um ein halbes Jahr, er stirbt am 14.9.1824 und hinterlässt fünf Söhne (Jan, Josef *1779, Ignac, Wilhelm *ca. 1790 und vermutlich Jiri) sowie zwei Töchter (Marie *ca. 1776 und Frantiska *ca. 1793).
Die Andr¹ hatten gewöhnlich viele Kinder, sodass sie zusammen mit den Pospisils und Jersaks zu den verbreitetsten Zelower Familien gehörten. Erwähnen wir wenigstens einige von ihnen:
Der erste bekannte Vogt(etwa Ortsvorsteher) von Zelow war Jan Andr¹, Sohn von Ondrej. Er war Vogt von 1807 bis mindestens 1822. Von ihm und seiner Familie wissen wir allerdings sehr wenig. Er wirtschaftete in Zelow auf Grundstück Nr. 9 gemeinsam mit Tomas Kulhavy. Am 5.11.1809 verheiratete er sich mit Marie Millerova. In Zelow wurden ihm 5 Kinder geboren. Die ersten beiden Töchter - Marie und Anna - überlebten nicht einmal den ersten Monat. Eine weitere Tochter Marie Anna (*19.1.1815) blieb alleinstehend in Zelow. Allerdings hatte sie es nicht leicht- sie gebar als ledige Mutter zwei Kinder - einen Sohn und eine Tochter, leider überlebten sie gleich den Schwestern ihrer Mutter nicht den ersten Monat. Weitere Kinder Jans waren Tochter Marie *16.1.1818 und Sohn Karel *30.6.1820. Nach 1824 gab Jan seine Wirtschaft in Zelow auf und übersiedelte mit seiner Frau und zwei Kindern nach Zdunska Wola. Vom weiteren Schicksal dieses Andr¹- Zweiges wissen wir nichts.
Weil sich in Zelow innerhalb von 50 Jahren die Einwohnerzahl praktisch verdoppelte, reichte der Boden bei weitem nicht mehr aus, um alle zu ernähren. Deshalb bereiten sich im Jahr 1864 170 tschechische Familien aus Zelow und Umgebung darauf vor, weiter ostwärts, nach Russland, zu ziehen. Nicht alle entschlossen sich schließlich zu dieser Anabasis, aber unter denen die gingen, war auch die Familie von Wilhelm Andr¹.
Wilhelm Andr¹, geboren am 30.3.1820 in Zelow Nr. 83, war der älteste Sohn von Wilhelm Andr¹ (ca. 1790-1869) und seiner Ehefrau Alzbeta Stehlikova (1800-1866). Er verheiratete sich in Zelow am 15.11.1843 mit Karolina Fibichova (*1.8.1824). Anfangs war er Landwirt auf dem Hof der Familie in Zelow Nr. 83, aber schon 1851 ist er als Müller im nahen Sromotka und im Folgejahr in Kuznica Kocziszowska (damals außerhalb der Stadtgrenzen von Zelow). Allerdings ist er schon 1857 zurück in Zelow. Von da begab er sich mit seiner Ehefrau und den Kindern Ignac (*9.2.1844), Amalia (*31.8.1845), Alzbeta (*23.10.1849), Karel (*7.2.1854), Fridrich (*2.1.1859) sowie Luise (*19.2.1861) auf den langen Weg. Wir können nur vermuten, wohin dieser führte. Schriftliche Belege fehlen größtenteils, es überkamen nur die, welche mündlich von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Daraus können wir erfahren, dass ihr erster Halt in Zyrardow nahe Warschau war, wo dem Ignac Andr¹ eine Tochter Karoline geboren wurde (1897 verheiratete sie sich mit Pavel Zounar, ebenfalls in Zyrardow geboren. Am 28.11.1907 kam die Familie Zounar mit dem Schiff "Rhein", Norddeutscher Lloyd, aus dem deutschen Bremen in New York an. Mit ihnen war Tochter Liba, geboren in Hoffnungstal, Distrikt Odessa, Ukraine; http://www.grhs.org/rig/hop/index.htm). Ein weiterer Ort des Aufenthalts war Marienberg, Bezirk Krasni Okny, Distrikt Odessa, Ukraine; ( http://www.shevchenko.org/famine/8_14.htm ). Allerdings war der Boden hier ziemlich schlecht und so emigrierten die beiden Söhne von Ignac Andr¹ - Fridrich (*ca. 1870) und Bohumil (*10.10.1872) - nach Amerika. Am 12.10.1889 erreichten sie aus der Ukraine kommend mit dem Schiff "Augusta Victoria" von Hamburg aus Amerika (New York). Kurze Zeit arbeiteten sie beide in Texas. Danach waren sie auf einer deutschen Farm in South Dakota beschäftigt. 1895 siedeln sie auf von der Regierung gestelltem Farmland - im Reservat der Yankton Sioux Indianer - östlich von Wagner, South Dakota. Jeder erhält 160 acres (1 acre = 0.40467 ha) Land. Um Eigentümer dieses Landes zu werden, müssen sie es fünf Jahre bearbeiten. Bohumil erhält am 29.12.1900 die amerkanische Staatsbürgerschaft, am 31.12.1900 wird er Eigentümer des Landes und ändert seinen Namen in Andersh. Fridrich hat nie geheiratet und starb als Lediger. Dagegen leben zig Nachkommen von Bohumil in den USA, deren jüngster, Gage Austin Andersh, drei Jahre alt ist. Bohumil starb am 3.3.1952. Er ist bestattet auf dem Friedhof der West- Böhmischen Brüderunität, so die Inschrift der Friedhofskapelle, in Wagner, South Dakota, Charles Mix County, Friedhöfe.....Z.C.B.J Friedhof (Z.C.B.J = Západní Ceské Bratrské Jednota = Westliche Böhmische Brüder- Unität). Dieser Friedhof liegt zusammen mit dem St. John's- Friedhof an der gleichen Stelle. ZCBJ ist auf den vier südlichen, St. Johns auf den beiden nördlichen Sektionen angelegt. Der ZCBJ- Friedhof wurde 1901 gegründet. Er liegt 1 Meile südlich von Wagner an der 395. Avenue.
Ignac mit den jüngsten Söhnen Josef und Wilhelm blieb in der Ukraine, wo er gemeinsam mit seinen Brüdern Karel und Josef sowie weiteren Exulantenfamilien im Jahr 1899 den Ort Alexandrovka gründet. Ignac allerdings gründet zusammen mit weiteren vier Exulantenfamilien im Jahr 1905 das Dorf Bohemka. Niemand von ihnen ahnte, welch schwere Zeiten ihnen in Gestalt des grausamen Stalin- Regimes bevorstehen.
In den dreißiger Jahren des 20 Jahrhunderts während der Regierung Stalins wird Josef Andr¹ als Kulak zu einer Strafmaßnahme in Sibirien verurteilt. Wegen seines hohen Alters versuchte sein Sohn Josef (*1898) ihn als persönlicher Ersatzmann auszulösen. Sie behielten auch ihn. Beide gingen in Sibirien zugrunde. Auch seine weiteren drei Söhne Fridrch (*1888), Wilhelm (*1891) und Jaroslav (*1906) kamen in den Stalinschen Säuberungen um.
Der Familie von Ignac in Bohemka erging es ebenfalls nicht viel besser. Dessen Enkel Fridrich Andr¹ (*1898) schrieb im Jahr 1929 seinem Onkel Bohumil Andersh Briefe nach Amerika, in denen er um Geld für die Reise nach Amerika bat, damit die Familie auswandern könne. Leider konnte Bohumil kein Geld schicken, weil dieses vom sowjetischen Regime konfisziert und der Adressat nach Sibirien verschickt worden wäre.
Trotz dieser Tyrannei breitete sich die Familie Andr¹ sowohl in Bohemka als auch in Alexandrovka stark aus und einige ihrer Mitglieder kehrten später zurück ins "Land der Vorfahren", einige wie z.B. Bohuslav Andr¹ in die Tschechslowakei als Soldat der Armee Ludvik Svobodas im Jahr 1944 und einige, wie beispielsweise Josef Andr¹ um viele Jahre später in die Tschechische Republik 1992. Die Mehrheit der Andr¹ jedoch blieb in der Ukraine.
Ein weiterer von den Andr¹, welcher sich entschloss, die Stadt seiner Geburt zu verlassen, war Jan Andr¹. Er wurde in Zelow am 23.6.1853 in der Familie des Landwirts Josef Andr¹ (1824-1858) und seiner Frau Zofie Jelinkova (1826-1874) geboren. Am 17.5.1869 wurde er in Zelow konfirmiert und am 20.8.1874 heiratete er hier, als Weber, Marie Veselovska (*24.12.1850). Ihr erster Sohn Jan wurde am 25.9.1875 noch in Zelow geboren. Dann begab sich die Familie auf den weiten Weg ins ferne Michalowka, wo ihnen weitere sechs Kinder geboren wurden: Emilie (*1876), Josef (*1877), Wilhelm (*1881), Karel (*1889), Ludvik (*1892) und Alzbeta.
Der älteste Sohn Jan wurde Landwirt, seine beiden Söhne Karel (*1908) und Jaroslav (*1913) kehrten in die Tschechoslowakei zurück. Auch der zweite Sohn - Josef - wurde Landwirt in Michalovka. Sein ältester Sohn Josef (*1900) wiederum meldete sich zur Armee. Er wurde jedoch durch eine verirrte Bombe noch in Rowno bei der Abfahrt des Zuges nach Dukla getötet. Alle seine Söhne übersiedelten nach dem Krieg in die Tschechoslowakei, wo bis heute ihre Nachkommen leben. Auch der dritte Sohn Wilhelm wurde Landwirt, vom Schicksal seiner drei Kinder wissen wir nichts. Der vierte Sohn Karel ging schon vor dem ersten Weltkrieg nach Amerika, wo er heiratete, acht Kinder hatte und wo bis heute eine Menge seiner Nachkommen lebt. Der jüngste Sohn Ludvik rückte im November 1914 in den ersten Weltkrieg ein. Am 1.3.1915 gehörte er zum 8. Artillerie- Regiment. Am 10.4.1915 wurde er in Novosamburg nach einer Verwundung in den Karpatenkämpfen operiert und im Juli 1915 nach einer Rekonvaleszenz in Kasachstan aus der Armee entlassen. Im Jahr 1926 ist er im Verzeichnis der Familien der Evangelisch Reformierten Gemeinde in Michalovka in Wolhynien aufgeführt. Am 16.6.1929 kam er mit seiner Familie per Schiff nach Kanada. Dort leben bis heute seine Nachkommen.
Annähernd zwanzig Jahre nach Jan geht auch sein Kusin, der Landwirt Josef Andr¹, geboren in Zelow am 8.9.1858 als Sohn des Landwirts Wilhelm Andr¹ (1839-1907) und seiner Frau Anna Jersakova (1841-1914) in die Ukraine nach Michalovka. Josef heiratete in Zelow am 8.5.1879 Alzbeta Dedeciusova (15.1.1858-21.5.1945). In Zelow wurden ihnen geboren Marie(*1880), Alzbeta (*1882), Anna (*1884), Pavel (*1886), Wilhelm (*1890), gestorben bald nach der Geburt und Alzbeta (*1891). Das letzte Kind, Josef, wurde am 24.7.1894 in Michalovka geboren. Die Söhne Pauls - Josef (*1920), Pavel (*1923) und Ludvik (*1927) übersiedelten 1947 nach der Tschechoslowakei. Was aus dem einzigen Sohn Karel (*1935) von Josef wurde, wissen wir nicht.
Aber nicht nur nach der fernen Ukraine gingen die Zelower. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts ging Karel Andr¹ mit der Familie und seiner Schwester Zofie (1859-1915) nach Zyrardow. Karel Andr¹, Bruder des oben erwähnten Jan, wurde am 31.1.1845 in Zelow geboren, wo er auch am 27.9.1862 konfirmiert wurde. Seine Eltern Josef Andr¹ und Zofie Jelinkova s.o. Am 25.11.1866 verheiratete sich Karel in Zelow mit Karolina Jelinkova (1844-1918). Zusammen hatten sie Josef (*1867), Jan (*1875), Anna (*1877), Karel (*1880) - die alle noch in Zelow geboren wurden, während das letzte Kind - Wilhelm (*1880) in Zyrardow zur Welt kam. Die Familien Josefs und Jans blieben in Zyrardow, wohingegen Karel und Wilhelm vor 1909 nach Tschenstochau zogen.
Viele Zelower gingen auch nach Lodz, einige auf Dauer, wenn sie dort eine gute Arbeit hatten. Andere gingen nur auf bestimmte Zeit und kehrten dann mit der Familie zurück ins heimische Zelow. Von den Andr¹ wissen wir nur einen, der nach Lodz ging - Karel Andr¹ (Kusin der uns schon gut bekannten Jan, Josef und Karel), geboren in Zelow am 25.2.1864. Seinen Vater führt die Matrik nicht auf, weil der Ehemann seiner Mutter Joanna Svejdarova (*1835) - Karel Bohumil Andr¹ (*1832) im Jahr 1854 zum Militär ging und nie zurückkehrte. Allerdings tragen alle vier Kinder - Anna (*1860), Karel (*1864), Marie (*1867) und Karolina (*1870) seinen Namen. Noch ledig ging Karel nach Lodz, wo er mit Valerie Hladikova (*1869) mindestens acht Kinder hatte, wir kennen jedoch nur sieben. Weitere wurden offenbar in der Lutherischen Kirche oder der örtlichen Baptistengemeinde getauft. Leider sind weder die lutherischen noch die baptistischen Matriken überkommen. Es waren das Rudolf (*1888), Josef (*1893), Amalie (*1896), Gustav (* 1902), ein totgeborener Junge (*1905), Jan (*1907, starb mit 2 Jahren) und Zofie (*1909). Mutter Valerie war Mitglied der Evangelischen Kirche Augsburger Konfession, die übrigen bis auf Rudolf und Zofie (sie war noch nicht auf der Welt) sind 1904 im Verzeichnis der Reformierten Gemeinde aufgeführt. Später jedoch finden wir im Verzeichnis der Reformierten Gemeinde nur noch Zofie im Jahr 1947 (Adresse: Wodna 10, Wohnung 37), die anderen sind entweder zur Lutherischen (Augsburger) Kirche oder zu den Baptisten gewechselt. Weil es bisher nicht gelungen ist, eine Matrik oder irgendein anderes Verzeichnis dieser zwei Kirchen aus der Zeit vor 1945 zu finden, wissen wir von ihnen praktisch nichts. Wir haben nur eine lückenhafte Information, dass die Brüder Benjamin und Rolin Andr¹ als Jugendliche im Jahr 1943 Mitglieder der baptistischen Gemeinde in Lodz waren, beide aber zur deutschen Armee einrücken mussten und im zweiten Weltkrieg gefallen sind.
Als letzten möchte ich Teofil Andr¹ erwähnen, geboren in Pozdenice nahe Zelow, getauft in der Zelower Kirche am 5.1.1906. Teofil stammte von den 15 Kindern des Jan Andr¹ (1868-1923) und der Luise Rejchrt (*1877) ab. Er verheiratete sich in Zelow, wo er auch Landwirt war, mit Milena Capova (1906-1979). Nach dem Tod des einzigen Kindes - der Tochter Blazena (*1928, starb mit 2 Monaten) - reisten Teofil und Milena aus Zelow ab und kamen am 14.6.1929 glücklich in Brasilien an. Hier haben sie noch 2 Kinder, Jan (*1930) und Lydia (*1934), ihre Nachkommen leben bis heute in Brasilien.
Die Zelower Andr¹ sind heute über die ganze Welt verstreut. Die meisten von ihnen leben in der Tschechischen Republik, in Polen, USA, Kanada und der Ukraine. Die Mehrheit von ihnen ist sich ihrer Exulantentradition bewusst und gern lassen sie einen an ihren einschlägigen Andenken, besonders Fotos, teilhaben.
Falls Sie selbst oder Bekannte von Ihnen sich nicht unter den auf diesen Seiten aufgeführten Andr¹ fanden, obwohl Sie wissen, dass Sie Nachkommen der Zelower Andr¹ sein könnten, senden Sie mir bitte eine E-Mail an
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